10 Dinge über Gaslighting, die ich gerne früher gewusst hätte

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Gaslighting ist der Versuch, die Realität eines anderen mit der eigenen zu überschreiben. Die Chancen stehen gut, dass Du Dich aufgrund eigener Erfahrungen über Gaslighting besser auskennst als mancher Therapeut.

Das ist wirklich traurig. Denn es ist sehr schwer, sich von Gaslighting zu befreien und Heilung zu finden. Aber lass mich Dir eines sagen: Du bist nicht allein!

Die folgenden 10 Punkte hätte ich am liebsten gekannt, bevor mein Leid anfing. Nun teile ich meine Erfahrungen mit Dir, damit Du hoffentlich nicht das gleiche durchmachen musst.

1. Gaslighting erfolgt nicht immer absichtlich

Als ich meinen Kumpel das fünfte Mal anrief, um ihn zu fragen »Bin ich wirklich so ein Monster?« antwortete er mir: »Nein Anabelle, er gaslightet Dich.«

Was zur Hölle ist Gaslighting? dachte ich. Auf Wikipedia fand ich einen Hinweis einen alten Film namens Gaslight. In dem Film nimmt Figur A mehrere Veränderungen in der Umgebung vor. Als Figur B diese bemerkt, redet ihr Figur A ihr ein, dass sie spinne und alles genau so wie immer sei und dass sie nicht mehr bei klarem Verstand sei.

»Waaas?« dachte ich. Mein Partner macht so etwas doch nicht. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass er Dinge in meinem Umfeld verändert, nur damit ich mich wie eine Geisteskranke fühle. Er ist einfach nur ein verletzter Mensch. Ich bin diejenige, die ihm weitere Schmerzen zufügt. Ich bin die Schuldige und nicht etwa er.

Entgegen vieler Erklärungen ist für Gaslighting nicht zwingend eine Absicht erforderlich. Es reicht ein fester Glaubenssatz, der akzeptable genug ist, um die Realität eines anderen infrage zu stellen bzw. für falsch zu deklarieren. Der Rest passiert dann mehr oder weniger automatisch, wenn sich die mit dem Glaubenssatz bedroht fühlt.

Gaslighting neigt immer dann aufzutreten, wenn Einschüchterungen nicht mehr akzeptabel sind. Ich glaube, dass Gaslighting in einem weit größeren Maß auftritt, als es uns bewusst ist. Dazu braucht man sich einfach nur mal die Nachrichten anschauen. So werden aus Hass durchgeführt Gewalttaten gern als einzelner Fall eines geistesgestörten Täters dargestellt. Die Medien sagen damit im Prinzip: Das, was Du weißt, ist nicht wahr.

Häusliche Gewalt wurde erst in den 1970er als Straftat eingestuft. Der Einsatz von Gewalt im heimischen Umfeld wurde gegenüber früher als eine nicht mehr akzeptable Option deklariert. Damit stellt sich auch die Frage, was man mit den alten Glaubenssätzen macht, die den Einsatz von häuslicher Gewalt früher zumindest billigten oder gar rechtfertigten.

Als ich meinen Kumpel das fünfte Mal anrief, um ihn zu fragen »Bin ich wirklich so ein Monster?« antwortete er mir: »Nein Sabine, er gaslightet Dich.«

Was zur Hölle ist Gaslighting? dachte ich. Auf Wikipedia fand ich einen Hinweis einen alten Film namens Gas Light. In dem Film nimmt Figur A mehrere Veränderungen in der Umgebung vor. Als Figur B diese bemerkt, redet ihr Figur A ihr ein, dass sie spinne und alles genau so wie immer sei und dass sie nicht mehr bei klarem Verstand sei.

»Waaas?« dachte ich. Mein Partner macht so etwas doch nicht. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass er Dinge in meinem Umfeld verändert, nur damit ich mich wie eine Geisteskranke fühle. Er ist einfach nur ein verletzter Mensch. Ich bin diejenige, die ihm weitere Schmerzen zufügt. Ich bin die Schuldige und nicht etwa er.

Entgegen vieler Erklärungen ist für Gaslighting nicht zwingend eine Absicht erforderlich. Es reicht ein fester Glaubenssatz, der akzeptable genug ist, um die Realität eines anderen infrage zu stellen bzw. für falsch zu deklarieren. Der Rest passiert dann mehr oder weniger automatisch, wenn sich die mit dem Glaubenssatz bedroht fühlt.

Gaslighting neigt immer dann aufzutreten, wenn Einschüchterungen nicht mehr akzeptabel sind. Ich glaube, dass Gaslighting in einem weit größeren Maß auftritt, als es uns bewusst ist. Dazu braucht man sich einfach nur mal die Nachrichten anschauen. So werden aus Hass durchgeführt Gewalttaten gern als einzelner Fall eines geistesgestörten Täters dargestellt. Die Medien sagen damit im Prinzip: Das, was Du weißt, ist nicht wahr.

Häusliche Gewalt wurde erst in den 1970er als Straftat eingestuft. Der Einsatz von Gewalt im heimischen Umfeld wurde gegenüber früher als eine nicht mehr akzeptable Option deklariert. Damit stellt sich auch die Frage, was man mit den alten Glaubenssätzen macht, die den Einsatz von häuslicher Gewalt früher zumindest billigten oder gar rechtfertigten.

Die Antwort heißt: Einsatz von Manipulationen und Gaslighting.

2. Manipulation und Gaslighting sind zwei unterschiedliche Dinge

Bei Manipulationen geht es darum, das Verhalten einer Person durch direkte oder indirekte Bedrohungen zu beeinflussen. Gaslighting nutzt ebenfalls Bedrohungen, hat gegenüber den herkömmlichen Manipulationen jedoch zum Ziel, die Realität des Opfers zu verändern.

Durch Manipulationen kann Dein Selbstbewusstsein beeinträchtigt werden. Gaslighting geht noch einen Schritt weiter und kann dazu führen, dass Du Dir selbst und Deiner Wahrnehmung nicht mehr vertraust.

3. Gaslighting erfordert nicht immer Wut und Einschüchterung

Es gibt eine Form von Gaslighting, die auch als Glamour Gaslighting bekannt ist. Der Gaslighter hebt Dich dabei auf ein sehr hohes Podest, widmet Dir seine ganze Aufmerksamkeit und tut so gut wie alles für Dich. Du fühlst Dich so glamourös wie eine Prinzessin.

Kommt dann allerdings mal eine Phase, in der Du eine Schulter zum Anlehnen brauchst, wendet sich das Blatt. Statt sich um Dich zu kümmert, wird der andere auf einmal wütend. Passiert das wiederholt, wird es schwierig für Dich. Mitunter fühlst Du Dich einsam und leer und weißt gar nicht so recht, warum eigentlich.

Bei einer anderen Form des Gaslightings stellt sich der Gastlighter immer als Opfer dar. So kann es sein, dass wenn Du den Gaslighter auf Probleme ansprichst, es am Ende Du bist, der sich entschuldigt. Diese Form des Gaslightings war für mich die schlimmste.

Natürlich spielt sich Gaslighting nicht unbedingt Allerdings gab es in meinem Fall ein klares Muster. In meinem Fall gab es jedoch ein recht klares Muster. Immer wenn ich mit meinem Freund etwas besprechen wollte, reagierte er recht emotional.

Ich ging mit ihm die Schritte meiner Argumentation durch, um herauszufinden, was ich denn falsch gesagt hätte. Damit wurde das Ganze jedoch nur schlimmer. Denn er beschuldigte mich, dass es bei mir zu viele Ungereimtheiten gäbe und dass ich letztlich gelogen hätte.

Ich sagte ihm, dass ich nicht gelogen hätte und ich die Dinge vielleicht nur nicht richtig in Erinnerung hätte. Er entgegnete mir dann, dass man meinem Gedächtnis eh nicht trauen könne. Das Thema war damit für ihn vom Tisch. Ich hingegen war am Boden zerstört und weinte jämmerlich.

4. Es ist normal, dass die Erinnerung versagt

Ich wünschte, dass ich über diesen Punkt viel eher gewusst hätte. Denn über Jahre haben mir meine fehlenden Erinnerungen viele Selbstzweifel bereitet. Es kam vor, dass ich bei einer Diskussion mit meinem Freund einfach auf den Boden sank. Später konnte ich mich dann nicht mehr daran erinnern, wie es dazu eigentlich kam.

Ich konnte mich nicht mal mehr erinnern, über was wir eigentlich gesprochen hatten. Mein Freund hingegen hat dies ausgenutzt, um mir vorzuwerfen, dass ich ihn emotional missbraucht hätte. Das hat er sogar in der Öffentlichkeit gemacht.

Für mich war das letztlich der Hauptgrund, ihn zu verlassen. Ich fand es unerträglich, dass er mich für Dinge beschuldigt, an die ich mich nicht mal erinnern konnte und das auch noch vor anderen Leuten.

Immer und immer wieder versuchte ich meine fehlenden Erinnerungen ans Licht zu bringen. Ich wollte wissen, was ich ihm denn so schlimmes angetan habe sollte. Mir ist dabei zwar klar geworden, dass ich einiges bei an mir ändern sollte. Aber egal wie tief ich grub, ich konnte da nichts schlimmes finden, das seine Reaktionen auch nur annähernd gerechtfertigt hätten.

Irgendwie sind Erinnerungslücken wohl etwas Normales, wenn man von einer vertrauten Person immer wieder gesagt bekommt, dass es um das eigene Gedächtnis ziemlich schlecht bestellt ist. Letztlich sorgt das Gaslighting dafür, dass Erinnerungen schwinden und das Gedächtnis leidet. Es ist ein deutliches Warnsignal, dass es um die Beziehung alles andere als gut bestellt ist und man vielleicht besser gehen sollte.

5. Es gibt abhängig vom Beziehungsstatus unterschiedliche Stufen des Gaslightings

Einem Gaslighter reicht es nicht, einfach nur im Recht zu sein. Er will, dass Du fest an seine Version der Dinge glaubst und als Deine eigene Realität annimmst.

In Stufe 1 verhält sich der Gaslighter einfach nur lächerlich. Du streitest mit ihm und kommst doch zu keiner Lösung. Ihr streitet selbst über Dinge, über die es eigentlich nichts zu streiten gibt wie etwa: Deine Gefühle, Deine Meinung und Deine auf dieser Welt gesammelten Erfahrungen.

Du lässt Dich auf den Streit ein, weil Du verstanden werden willst, weil Du im Recht sein oder einfach nur Bestätigung haben willst. In Stufe 1 glaubst Du noch an Dich selbst.

In Stufe 2 nimmst Du Dich erst dem Standpunkt des Gaslighters an und versuchst dann verzweifelt, Deinen Standpunkt irgendwie verständlich herüber zu bringen. Dir geht es darum, dass der andere das richtige Bild von Dir hat. Denn Du willst als gute, nette und liebenswerte Person wahrgenommen werden.

Auf Stufe 3 bist Du schon so angeschlagen, dass Du Dich fragst, was mit Dir nicht stimmt. Du hast die Sichtweise des anderen schon übernommen und bist nicht mehr in der Lage, Dir ein eigenes Urteil zu bilden. Deine Gedanken drehen sich nur noch darum, den anderen zu verstehen. Egal, was der andere für Probleme und Sichtweisen hat, Du versuchst für all das Immer eine Lösung zu finden.

Als ich meinen Freund verlassen habe, war ich rückblickend tief in Stufe 2. Allerdings blieben wir für ein paar Monate noch Freunde. Ich wollte das Ganze irgendwie immer noch klären, verstehen und so etwas wie Vergebung erreichen.

Als ich dann schlussendlich den Kontakt völlig abgebrochen habe, rutsche ich in Stufe 3. Ich habe nicht verstanden, warum ich anstatt zu heilen, alles noch viel schlimmer wurde. Könnte ich meinem damaligen Ich einen Ratschlag geben, dann wäre: Sofort den Kontakt abbrechen und für mindestens ein Jahr KEIN KONTAKT.

Es ist wirklich schwer, sich vom Gaslighting zu befreien. Denn es scheint immer so, als wäre man der Lösung schon ganz nah. Also zermartert man sich weiter den Kopf und macht alles nur noch schlimmer.

Ich weiß, wie schwer es ist, loszulassen. Aber darüber brauchst Du Dir noch keinen Kopf zu machen. Alles worum es JETZT geht ist: KEIN KONTAKT. Und damit meine ich wirklich KEINEN KONTAKT. Nimm Abstand zu gemeinsamen Freunden. Sorge dafür, dass Du ein Jahr lang nichts mehr von Deinem Gaslighter siehst und hörst inkl. der ganzen Social-Media Kanäle.

Lass Dir nicht anderen in Deine Entscheidung hineinreden. Denn, wer an Dir und Deiner Heilung wirklich interessiert ist, wird verstehen, dass Du viel Abstand brauchst.

6. Deine Bedürfnisse können Dich für Gaslighting anfällig machen. Sie können jedoch auch zu Deinen Superkräften werden

Es gibt drei grundlegende Bedürfnisse, die Dich für Gaslighting empfänglich machen. Das ist das Bedürfnis, Recht haben zu müssen, von anderen verstanden zu werden und Bestätigung bzw. Anerkennung von anderen zu erhalten.

Ich möchte Dir wärmstens raten, diese Bedürfnisse nicht aufzugeben. Denn sie zeigen auch, dass Dir Deine Ideen und wie Du auf andere wirkst, wichtig ist. Du willst andere verstehen und natürlich auch von ihnen verstanden werden. Du bist bereit, Dich anderen ein wenig anzupassen, um ein harmonisches Miteinander zu haben.

Ironischerweise macht Dich gerade das anfällig für Gaslighting. Denn der Gaslighter wird dieses Bedürfnis ausnutzen. Er wird Dir sagen, dass Du egoistisch und grausam bist, nur damit Du Dich wie von ihm gewünscht an ihn anpasst.

Die Fähigkeit, die Kritik anderer annehmen zu können und sich bei Erfordernis anpassen zu können, ist eine wahre Superkraft. Lass Dir von den Leuten ja nichts anderes einreden. Denn wer bereit ist, Kritik anzunehmen und aus ihr zu lernen, der wird als Person wachsen. Schließlich haben wir alle unsere blinden Flecken. Wir benötigen das Feedback von anderen, um zu wachsen und um zu einem besseren Menschen zu werden.

7. Du kennst die Wahrheit, kanntest sie immer und wirst sie immer kennen

Der Gaslighter sieht nicht, wer Du wirklich bist. Für ihn bist Du nur so etwas wie ein Schatten seiner selbst. Er projiziert im Prinzip seine eigene Welt auf Dich, so als wärst Du etwas wie eine Plakatwand.

Egal wie durcheinander Du auch sein magst, Du kennst die Wahrheit. Du weißt, wer Du bist und wofür Du stehst, selbst wenn Du Dich dafür hassen sollest. Wenn Du tief in Dein Inneres schaust, wirst Du sehen, dass Du immer schon irgendwie wusstest, dass etwas nicht stimmt.

Vielleicht fühlt es sich für Dich so an, als hättest Du Deine Seele verloren und bist nun nichts anderes als eine leere Hülle. Aber lass mich Dir sagen: Dein Alarmsystem hat immer funktioniert und Dich gewarnt. Du hast nur ein wenig verlernt, auf Deine innere Stimme zu hören. Du hast sie nicht verloren, sondern brauchst nur wieder eine gewisse innere Ruhe, um dieses zartes Stimmchen wieder zu hören.

8. Das Spiel ist erst zu Ende, wenn Du Dich nicht mehr darauf einlässt

Oft genug sehe ich in Filmen, wie das Opfer seinen Peiniger zur Rede stellt. Das Opfer will damit zeigen, dass es keine Angst mehr hat. So sehr ich mir eine solche Aufarbeitung auch gewünscht hätte, sie funktioniert einfach nicht.

Wenn man die Sache so angeht, dann zeigt man dem Gaslighter, dass Deine eigene Realität zur Diskussion steht. An Deiner Realität gibt es jedoch ABSOLUT NICHTS zu rütteln. Deine Gefühle sind so echt, wie sie nur sein können. Deren Echtheit mit anderen zu diskutieren, macht keinen Sinn, sondern führt nur dazu, dass Du Dich wieder infrage stellst.

Es ist einfach lächerlich, Dir von anderen sagen zu lassen, wie Du Dich fühlst und wie es um Deine eigenen Erinnerungen bestellt ist. Bei solchen Diskussionen geht es letztlich nur um Machtausübung. Der andere will Dich nicht so akzeptieren, wie Du bist und will Dir seine Realität aufdrücken. Je mehr Du dagegen ankämpfst, desto mehr wird Dich eine solche Auseinandersetzung schwächen.

Versuch es doch einfach mal wie folgt:

»Lass uns einfach darauf verständigen, dass wir unterschiedliche Sichtweisen haben«

»Mir ist momentan etwas unbehaglich. Lass uns die Unterhaltung doch später (oder nie) fortsetzen«

»Du willst mir einreden, welche Erfahrungen ich gemacht habe? Das ist nicht in Ordnung für mich.«

»Lass mich bitte in Ruhe und unterlasse jeden weiteren Kontaktversuch.«

Wir lassen uns gerne einreden, dass jedes Problem mit Kommunikation aus dem Weg räumen lässt. Frei nach dem Motto: »Alles wird besser, wenn man erstmal vernünftig darüber geredet hat.«

Falsch!

Mit Kommunikation kann man nur dann Probleme lösen, wenn der andere Dir zuhört, auf Dich eingeht und Deine Meinung, Gefühle und Ansichten gelten lässt. Bei Gaslighting ist aber genau das nicht der Fall.

9. Du musst Dich den Bedrohungen stellen und notfalls bereit sein, Deinen Gaslighter zu verlassen.

Gaslighting geht auch immer mit unterschwelligen Bedrohungen einher. Bei mir war immer dann die Beziehung gefährdet, wenn ich nicht die von meinem Partner aufgezwungene Realität nicht akzeptieren wollte. Ich hing so sehr an der Beziehung, dass es mir fast das Herz zerriss. All der Scham trieb mir die Tränen in die Augen und ich sah schon fast keinen Ausweg mehr, weil ich einfach nicht loslassen konnte. Ich hatte Angst, alles was mir lieb war, zu verlieren.

Am Ende habe ich mich dann gefragt, ob es wirklich richtig sein kann, dass mein Partner mich für sein Leben verantwortlich macht. Sollte ich wirklich für mein ganzes Leben sein Sündenbock sein?

Die Antwort war zwar klar, aber nicht leicht zu verdauen. Ich habe sechs Wochen gebraucht, bis ich endlich die Reißleine gezogen und die Beziehung beendet habe. Das gelang mir jedoch nur, nachdem ich mich all den Bedrohungen und damit meinen Ängsten Schritt für Schritt gestellt hatte.

10. Gaslighting kann durch Familie, Beziehungen und den Freundeskreis verstärkt werden

Es ist schon schwer genug, standhaft zu bleiben, wenn eine Person Deine Realität manipulieren will. Noch schwieriger bis fast unmöglich ist es, wenn eine ganze Gruppe Dich derart bearbeitet. Das ist auch der Grund, warum manche Sekten Menschen zerstören können.

Ich kann es gar nicht mit Worten erklären, in welchem Ausmaß eine Gruppe mit einem koordinierten Angriff Scham und Angst in Dir auslösen kann.

Ich weiß auch weiß auch wieviel Scham die Beendigung einer Beziehung hervorrufen kann. Denn niemand will am Ende der Böse sein. Wir sollten jedoch sehr darauf bedacht sein, uns mit niemandem einzulassen, der unser Selbstwertgefühl beeinträchtigen oder gar zerstören will.

Jeder sollte sich so viel wert sein, dass er die Beschädigung seines Seelenheils durch andere nicht zulässt.

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