Die 7 Schritte zur finanziellen Unabhängigkeit

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Wie kann ich finanzielle Unabhängig werden? Diese Frage beschäftigt viele Menschen. Die Antwort darauf hängt stark dvon den eigenen Vorstellungen ab. Ein weitere Faktor ist natürlich die Ausgangssituation.

Selbst wenn es um diese nicht gerade rosig bestellt sein sollte, ist finanzielle Unabhängigkeit für viele von uns möglich. Ich verspreche keine Wunder. Allerdings berichte ich auf Grundlage eigener Erfahrungen, wie man dieses Ziel tatsächlich erreichen kann.

Was ist finanzielle Unabhängigkeit?

„Nie wieder arbeiten zu müssen“ mag sich manch einer darunter vorstellen. Nach Hoffnung braucht man hier nicht zu suchen. Für viele Bundesbürger erfüllt sich dieser „Traum“ mit Eintritt in das Rentenalter „automatisch“.

So einfach wie früher ist es zwar nicht mehr. Denn die Rente ist längst nicht mehr so „sicher“ wie es ein deutscher Minister mal unverblümt verlautbarte. Aber… mit einer Lebens- bzw. Rentenversicherung lässt sich die Rentenlücke meist noch irgendwie ausgleichen.

Und wie sieht’s vor der Rente aus?

Den Traum vom „nie wieder arbeiten müssen“ legt man am besten man schnell beiseite. Klar er fühlt sich toll an, kann aber eigentlich nie garantiert werden. Denn durch Finanzkrise und der aktuellen Corona-Pandemie sollte auch dem letzten klar geworden sein:

  1. Niemand weiß, was die Zukunft bringen wird!
  2. Unverhofft kommt oft.

Was lässt sich denn garantieren bzw. mit hoher Sicherheit erreichen?

Je näher die Zukunft liegt, desto besser lässt sie sich vorhersagen. Ein Zeitraum von 3 bis 5 Jahren lässt sich meist noch halbwegs gut überblicken. Demgemäß bedeutet finanzielle Unabhängigkeit:

Cash-Vermögen von mind. drei netto Jahresgehältern

Wie baut man sich finanzielle Unabhängigkeit auf?

Vorweg: Die nachfolgenden Tipps haben sich für mich bewährt. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass jeder andere sie praktizieren kann (z.B. aufgrund anderer Ausgangslage oder anderen Lebensumständen).

1. Die 10-Prozent-Regel

Überweise jeden Monat per Dauerauftrag 10% Deines Netto-Einkommens auf ein separates Konto. Wichtig ist, dass es ein automatischer Prozess ist. Das Geld muss umgebucht sein, bevor Du eingreifen kannst. So lernt man recht schnell, mit nur 90% auszukommen.

Bereits nach einem Jahr hat man sich durch diese Regel einen Monat finanzielle Unabhängigkeit angespart.

2. Lebe unter Deinen Verhältnissen

Bei Befolgung von Regel 1 lebt man bereits unter seinen Verhältnissen. Allerdings wird es damit 30 Jahre brauchen, bis man sich einen Puffer von 3 Jahresgehältern angespart hat. Es fehlt schlichtweg die Dynamik.

Wahre Wunder sind möglich, wenn man von jeder Gehaltserhöhung und Bonus mind. 50% automatisch aufs Sparkonto überweist. Der Clou an der Sache: Hier braucht man keinen Verzicht zu üben. Die verbleibenden 50% kann man dazu nutzen, um seinen Lebensstandard ohne Reue langsam zu steigern.

3. Schnäppchenjäger aufgepasst!

Ach was freuen wir uns über Schnäppchen. 70% Rabatt nur noch heute. Wer greift da nicht gern zu? So einfach kann sparen sein….

Angebote wie diese gibt es häufig. Sie führen oftmals dazu, dass wir aus einem Impuls heraus Dinge kaufen, die wir eigentlich nicht benötigen. Sparen sieht anders aus…. Aber selbst, wenn man den jeweiligen Gegenstand dringend brauchte, ist es nur dann ein wirkliches Sparen, wenn man den erhaltenen Rabatt auf sein Sparkonto überweist.

4. Gehe keine zukünftigen Verbindlichkeiten ein

Vermeide jegliche Kredite, so verlockend sie auch sein mögen. Selbst bei 0% Angeboten sollte man vorsichtig sein. Auf dem Blatt Papier hätte ein solcher Kredit keine Nachteile. Aber… solche Angebote führen mitunter dazu, dass man sich Dinge kauft, die man entweder gar nicht braucht, oder sich momentan nicht leisten kann.

Privat ein Fahrzeug zu leasen ist im Übrigen nichts anderes. Die Raten mögen niedrig aussehen. Bei einem Neuwagen finanziert man die 50% Wertverlust der ersten 4 Jahre durch seine Rate mit. Kleinvieh macht eben auch Mist. Warum nicht gleich zu einem Gebrauchtwagen kaufen? Der bringt einem auch von A nach B und fährt sich fast genauso gut wie ein neuer. Klar kann er mal kaputtgehen. Aber… für den sonst mitfinanzierten Wertverlust kann man sich einige Reparaturen leisten.

Das Prinzip dürfte damit wohl klar sein. Kauf Dir nur das, was Du Dir momentan auch leisten kannst und versau Dir nicht leichtfertig Deine Zukunft. Auch wenn heute noch alles rosig aussieht, kann schon morgen der Job sein. Und wovon sollen dann die Kredite finanziert werden…?

5. Lege Dein Geld selber an

Die Welt ist voller Finanzexperten. Zumindest gibt es viele Menschen, die sich als solche verkaufen. Besser als der Mensch ist allerdings der Affe… zumindest wenn es um die Auswahl von Aktien geht.

Laut Theorie müssten Fonds wunderbare Gewinne abgeben. Fakt ist leider auch, dass die meisten unterhalb der Performance des Markts liegen. Da fragt man sich, was all das Expertenwissen wert ist und wofür die hochgelobten Fond-Manager eigentlich ihr Geld bekommen.

Wenn es schon dumm läuft, dann will ich wenigstens selbst dafür verantwortlich sein… lautet zumindest meine Devise. Wer Fehler selber macht, der kann wenigstens daraus lernen und sich verbessern. Einen Fondmanager oder Finanzberater zum Sündenbock zu erklären, hilft fürs eigene Schicksal nur wenig.

Um sein Geld selber anzulegen, wird man sich (so man kein Spieler ist) mit der Materie auseinandersetzen. Dadurch lernt man zumindest, auf was man sich eingelassen hat. Nach ein paar Jahren Übung bekommt man ein Gespür für die wirklichen Chancen und Risiken bzw. was man für sich selbst für sinnvoll erachtet.

6. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein

Bei all dem Streben nach finanzieller Unabhängigkeit sollte man nie vergessen, dass jeder Mensch sterblich ist. Was soll all das Streben nach finanzieller Unabhängigkeit, wenn schon morgen alles vorbei sein kann.

Zugegeben… klingt ein wenig düster. Aber wer kennt nicht die Geschichten von total disziplinierten Sparern, die auf einmal erkrankt sind und sich die Jacht für die Weltumseglung fast schon leisten konnten, es gesundheitlich jedoch auf einmal nicht mehr möglich war…

Letztlich bringt finanzielle Unabhängigkeit wohl auch dann nur etwas, wenn man gelernt hat, glücklich und zufrieden zu leben. Dazu gehört eben auch, dass man sich ab und an mal etwas Gutes tut und ein für sich gesundes Maß beim Sparen bewahrt.

7. Die ultimative Abkürzung

Millionär zu werden, ist gar nicht schwer. Das habe ich schon mehrmals innerhalb von 12 Stunden geschafft. Nein… ich habe nicht Monopoly gespielt. Ich hatte echtes Geld auf der Hand, ein paar Hunderttausender eben… wie sie bspw. in Vietnam üblich sind.

Das mag lustig klingen… aber der Weg zur finanziellen Unabhängigkeit ist schnell geebnet, wenn man seinen Wohnsitz in ein anderes Land verlegt. Es gibt zahlreiche Länder, in denen man mit 500 EUR monatlich prächtig leben kann. Da kommt man mit seinen Ersparnissen auf jeden Fall deutlich weiter als in Deutschland.

Wer es ganz geschickt anstellt, findet eine Kapitalanlage, die genau diese 500 EUR monatlich abwirft. So einfach kann’s sein mit der finanziellen Unabhängigkeit.

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