Diese 9 Tipps helfen Dir, den Charakter Deiner Mitmenschen besser einzuschätzen

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Mami, Mami… Onkel Thomas hat einen Ferarri…!“ rief der kleine Oskar voller Begeisterung seiner Mutter im Nebenzimmer zu. Sie konnte gar nicht glauben, was ihr Sohn da gerade von sich gab und stürmte sofort zum Fenster.

Dort bekam sie das hier zu sehen:

Die Mutter hatte ein freudiges Lächeln im Gesicht, denn sie fühlte sich bestätigt. Der kleine Oskar indes durfte schmerzhaft feststellen, wie schnell seine Begeisterungsblase zerplatzt ist.

Er konnte es nicht fassen, wie plump man ihn getäuscht hatte.

So wie Oskar geht es vielen Menschen im Leben. Erwachsene fallen zwar nicht mehr auf eine billige Fahrzeugatrappe herein, aber so manch einer wundert sich bei einer zerbrechenden Beziehung, wie sehr er sich über Jahre von seinem Partner hat täuschen lassen (oder ihn anders gesehen hat, als dieser wirklich ist).

Noch 1x durchatmen… nach einer kurzen Erläuterung geht es zur eigentlichen Antwort. Dazu lasse bitte die folgenden Bilder kurz auf Dich wirken.

Täuschungen bzw. Tarnungen gibt es auch im Tierreich. Sie dienen dazu, sich entweder vor Raubtieren zu schützen oder eben als Raubtier nicht entdeckt zu werden. Kurzum, das Leben ist mit einer guten Tarnung einfacher.

Wie kann man den wahren Charakter einer Person besser einschätzen?

1. Hinterfrage Deine Beobachtungen

Passt das, was Du siehst/erlebst zusammen? Wenn jemand behauptet, ein friedlicher Mensch zu sein, dann aber die Kellnerin wegen eines kleinen Fehlers niedermacht, besteht eine gewisse Diskrepanz.

2. Höre auf Deine innere Stimme

Manchmal passt vielleicht das Erlebte ganz gut zusammen, aber der andere wirkt auf uns eigenartig. Vielleicht ist seine Stimme anders als sonst… oder man fühlt sich auf einmal beklemmt oder wird ohne Grund ein wenig nervös. All das sind Anzeichen, dass irgendetwas vielleicht nicht ganz stimmig ist. Die innere Stimme muss nicht immer Recht haben. Aber… man sollte ihren Warnruf hören und seine Aufmerksamkeit ein wenig schärfen.

3. Gute Zeiten / schlechte Zeiten

Bei Sonnenschein fällt es den meisten Leuten leicht, zu lächeln. Stehen sie jedoch unter Stress oder sind gar in Not, vergisst manch einer seine antrainierten Umgangsformen und zeigt sein wahres Wesen. Soll heißen, gib nicht zuviel auf die Sonnenschein Verhaltensweisen, sondern achte darauf, wie sich jemand verhält, wenn er am Boden ist.

4. Tipp von Oma: „Mach sie betrunken!“

Kein Scherz, diesen Tipp hat mir meine Oma ans Herz gelegt, bevor ich um die Hand einer Frau anhalte. Funktioniert erstaunlich gut. Denn im Alkohlrausch zeigt so manch einer sein wahres Wesen. Der eine wird goldig, redseelig oder ruhiger. Andere wiederum werden ausfallen, gemein und aggressiv. Ein edler und stabiler Charakter bleibt auch unter Alkohol stabil.

5. Beobachte über einen längeren Zeitraum

Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling. Und ein netter Mensch ist nicht nur wegen ein paar netter Worte nett. Achte darauf, ob den Worten eines Menschens auch entsprechende Taten folgen. Achte auch darauf, wie stabil seine Meinung bleibt. Irren kann sich jeder einmal. Etwas dazu zu lernen und sich Fehler einzugestehen, ist richtig und wichtig. Seine Fähnchen immer nach dem Wind zu drehen ist allerdings eine andere Geschichte.

6. Geh raus in die Welt 

Manchmal wundert man sich, mit welchen einfachen Tricks Leute übers Ohr gehauen werden. Der Grund für die Leichtgläubig besteht oftmals darin, dass man solche Spielarten noch gar nicht kannte. Je weiter man reist und damit die unterschiedlichsten Leute kennenlernt, desto besser wird man ein einzelnes Individuum auf seinem erweiterten Horizont einzuordnen wissen.

7. Wie wirst Du behandelt?

 Ein wahrer König wird keinen Wurm zertreten und vor niemanden auf die Knie fallen. Wie geht man mit Dir um? Begnet man Dir auf Augenhöhe? Sorgt man dafür, dass es Dir gut geht? Falls nein, dann prüfe, ob Du dem anderen einen Anlass gibst, Dich schlecht zu behandeln. Wenn Du keinen findest, ist es gut möglich, dass der andere nicht unbedingt die Person ist, für die Du ihn hälst. Also → länger beobachten und ggf. das Bild anpassen.

8. Informiere Dich 

Es gibt viele Psychologie-Bücher, in denen die unterschiedlichsten Persönlichkeits- und Charaktertypen beschrieben werden. Das Lesen allein macht noch keinen Psychologen aus Dir, aber Du wirst damit zumindest die grobe Himmelsrichtung bestimmen können. Hilfreich kann auch sein, sich bei anderen über eine Person zu informieren. Deren Erfahrungen können (im Gesamtbild gesehen) durchaus sehr hilfreich sein. Besonderes Augenmerk darauf legen, wie jemand Personen unter und über ihn behandelt. Je weniger Diskrepanz gegeben ist, desto authentischer ist eine solche Person in der Regel.

9. Zeig mir Deine Freunde und ich sag‘ Dir wer Du bist 

Wie heißt es so schön: Gleich und gleich gesellt sich gern. Man braucht gar nicht darauf zu achten, die der Freundeskreis über einen spricht. Es reicht, sie zu beobachten. Aus sicherer Distanz offenbart sich manchmal einiges, was man aus der Nähe nicht erkennen kann (den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen).

Nun bist Du gefragt… Die Liste ist bei weitem noch nicht vollständig. Also… ran an die Tasten und in den Kommentar schreiben, was ich vergessen bzw. noch nicht mit aufgelistet habe.

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