Welche Fotograf ist Dein Vorbild?

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Die meisten werden ihn nicht kennen. Er gehört nicht zu denjenigen, die mit ihrer Stilrichtung wirklich Geld machen. Aber… er ist nicht nur für mich ein GROSSMEISTER der Street Photography. Als Mitglied der elitären Magnum Photographers steht er bereits auf dem Olymp.

Was ich an ihm so schätze: ABSOLUTE Authentizität.

Bruce ist im Ghetto aufgewachsen. Er macht keinen Hehl daraus. Er betont sogar, dass ihm seine Vergangenheit überhaupt solche Fotos ermöglicht. Seine Fotos schießt er aus nächste Nähe… ja eigentlich so nah, wie man nur herangehen kann. In seinem Fall sind das i.d.R. max 1,5m (siehe Bild unten)

Er hat Mafia-Bosse, Meth-Abhängige und menschliches Elend aus nächste Nähe fotografiert. Er kann das. Er versteht die Leute und kennt deren Leben. Er zeigt Realitäten, von denen sich die meisten von uns fürchten. Seine Bilder sind emotionsgeladen. Sie brauchen keine Erklärungen.

Ein Leitmotiv der Magnum Photographers ist:

Wenn Deine Bilder nicht gut genug sind, geh näher ran!

Durch die Nähe zum „Subjekt“ bekommen Fotos eine ganz andere Wirkung. Als Fotograf wird man – obwohl man hinter der Kamera steht – Teil des Ganzen. Man steht mit seinem Umfeld in einer Wechselwirkung. Und genau das kann man auf den Bildern sehen.

Durch Bruce Gilden bin ich überhaupt erst auf das Genre Street Photography gekommen. Das wollte ich auch unbedingt ausprobieren.

Anfangs habe ich mir dabei fast in die Hose gemacht, so nervös war ich. Wer es nicht glaubt, der gehe mal in eine fremde Stadt und fotografiere fremde Menschen aus nächster Nähe….

Anfangs ist es Nervenkitzel pur…

Später stellt man mehr und mehr fest, dass man durch seine Bewegungen und Ausstrahlung durchaus eine gewisse Wirkung hat. Ganz nach dem Motto: Wo immer Du hingehst… Du nimmst Dich immer mit.

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