Welche persönlichen Regeln hast Du für Dein Leben?

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Je älter ich werde, desto stärker stelle ich fest, dass ich das Rad wohl doch nicht neu erfinden werde. Die größten Weisheiten dieser Erde existieren seit Anbeginn der Menschheit und haben sich seitdem eigentlich nur in den für sie verwendeten Vokabeln verändert.

Wer die lange meiner „Regeln“ nicht lesen möchte, dem kann ich zumindest meine zwei größten Weisheiten ans Herz legen. Meine Mutter hat mir diese als Kind immer wieder eingetrichert. Sie sind nicht nur hängen geblieben, sondern haben sich als essentiell für ein gutes Leben herausgestellt:

Weisheit 1 (die Mutter aller Lebensweisheiten):

Was Du nicht willst, was man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu.

Weisheit 2 (die Karma Bitch):

Wie Du in den Wald hineinschreist, so schallt es hinaus.

Die beiden Weisheiten würden eigentlich reichen. Aber wie es sich für so eine Frage gehört, folgt nun eine Auflistung mit meinen wichtigsten Zusatzregeln.

Meine persönlichen Regeln (extended Version):

Egal wohin Du gehst, habe immer ein Lächeln dabei.

Es öffnet Dir weltweit fast jede Tür (wenn es aufrichtig ist).

Sei die Veränderung, die Du in der Welt sehen willst. 

Der Spruch stammt ursprünglich von Ghandi. Aber… habe oftmals feststellen dürfen, dass wenn mal einer anfängt (und damit als gutes Beispiel dient), die anderen es ihm früher oder später nachmachen.

Semper urbi sub urbi – always wear underwear

Zu deutsch: Trage immer (saubere) Unterwäsche. Gegen diese Regel habe ich auf einer 9tägigen Trekking-Tour durch die Wildnis mal verstoßen. War nicht so gut.

Diskutiere nicht mit einem Narren 

Es macht keinen Sinn und früher oder später wird er sich eh widersprechen.

Wenn andere schlecht über Dich sprechen, ist das deren Sache. Ruhig bleiben, Krone wieder richten und weitermachen.

Im Grunde genommen, wollen alle Menschen nur geliebt werden. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf kommt man auch mit schwierigen Menschen besser zurecht.

Spare mind. 10% Deines monatlichen Einkommens 

Dann hast Du nicht nur Geld für die Not, sondern bist irgendwann auch finanziell für einen gewissen Zeitraum unabhängig.

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold 

Auch ein Klassiker. Habe oft genug erlebt, wie schnell sich redseelige Leute um Kopf und Kragen reden. Muss einfach nicht sein.

Bei Schock und extremen Krisen: Atmen nicht vergessen! Mit bewusster Atmung kann man selbst in den schlimmsten Situationen wieder klare Gedanken fassen. Vielleicht nicht gerade viele Gedanken… aber genug, um aus dem schlimmsten heraus zu kommen.

Beschränke Dich auf das wirklich Notwendige

Das ist einer meiner Hauptlektionen als Backpacker, die auch im Alltagsleben sehr gut funktioniert. Kaufe ich mir heute bspw. einen neuen Pullover, wandert zeitgleich ein anderer in die Altkleidersammlung.

Richte Dein Leben auf einen höheren Zweck, Ideale uund/oder Werte aus. In schwierigen Zeiten wird dies Dein Anker sein. Wenn Du weißt, wofür Du lebst, ist alles nur halb so schlimm.

Morgens und abends Zähne putzen 

Habe ich als Kind mal nicht so genau genommen und für ein Zeit sehr darunter leiden müssen.

Halte Dein Gehirn fit und Deinen Geist wendig

Je offener man für Neues ist und je mehr Herausforderungen man sich sucht, desto lebendiger fühlt man sich (nein hier geht es nicht ums Gewinnen, sondern eher darum, sich weiter zu entwickeln).

Befreie Dich von Deinen von Erwartungen

Dann kannst Du staunen, was das Leben Dir alles tolles und Unerwartetes bringt.

Liebe Deine Feinde, damit sie zu Deinen Freunden werden

Diesen Spruch habe ich auf meiner Reise durch Myanmar praktisch von jeden Mönch zu hören bekommen. Damals habe ich ihn nicht verstanden. Heute weiß ich, dass nicht jeder Feind wirklich ein Feind ist. Oftmals ist es ein Mensch mit einer anderen Meinung/Sichtweise, der einem im Grund genommen nur helfen will und die eigenen Fehler / Verfehlungen sichtbar macht.

Mach ab und an Dinge, die Dir wahnsinnige Angst bereiten 

Ab und an mal die eigene Komfortzone zu verlassen, belebt den Geist und die Sinne. Unsere einprägsamsten Erlebnisse sind oft jene, die während des eigentlich Geschehens als besonders dramatisch empfunden wurden.

Sei Dir nicht zu schade, andere um Hilfe zu bitten 

Als Mann tut man sich ja schwer, andere nach den Weg zu fragen. Diese Unsitte habe ich mir mal angewöhnt und lerne seitdem viel mehr neue Leute kennen und verlaufe mich immer weniger.

Trenne Dich von Deinen Gedanken 

Wir halten unsere Gedanken oft für real und ein Teil unserer Selbst. Dadurch geschieht es mitunter, dass wir in Gedankenschleifen abdriften und sprichwörtlich den Teufel an die Wand malen. Mit dem Bewusstsein, dass Gedanken manchmal nur ein Furz des Gehirns sind, nimmt man nicht mehr alles so bierernst und hat dadurch ein unbeschwerteres Leben. Denn… letztlich kommt es selten so schlimm, wie gedacht.

Gehe langsam, wenn Du es eilig hast 

Mit weniger Hast lebt sich das Leben auch ganz gut. Und… das was wirklich wichtig ist, wird sich schon als entsprechend wichtig bemerkbar machen. Aussitzen kann hier und da ganz gut funktionieren (wenn man es nicht leichtfertig anwendet).

Trete keinen Wurm und krieche nicht vor einem Fürsten

Geht ein wenig in die Richtung: Die Würde des Menschen (aller Menschen) ist unantastbar (auch Deine eigene).

Last but not least:

Sei immer Du selbst… Außer Du kannst ein Einhorn sein. Dann sei ein Einhorn!

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