Welches ist die beste Ausrüstung für einen Fotografie Anfänger?

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Als Anfänger ist man oft hin und hergerissen, welche Ausrüstungsgegenstände man sich denn nun kaufen soll. Die Auswahl ist derart groß, dass man gar nicht alles miteinander vergleichen kann. Genau aus diesem Grunde folgen ein paar grundlegende Tipps, die wirklich jeder versteht und die zudem auch noch zeitlos sind.

1. Mit einem Handy kann man prima Fotos machen

Klar, jede Kamera hat ihre Grenzen und „typisches Einsatzgebiet“. Das kann mal breiter oder auch schmaler sein. Handykameras haben einen winzigen Sensor und können deswegen nur wenig Licht einfangen. Bedingt durch die extrem kurze Brennweite bleiben Verzeichnungen nicht aus.

Trotz dieser Nachteile kann man selbst mit einem Handy tolle Fotos hinbekommen. Die Schwächen der Kamera werden mittlerweile durch Software ganz gut ausgeglichen. Ok… Zoom- und Makroaufnahmen gehen mit Handys nicht wirklich. Es gibt zwar Aufsteckobjektive. Das Geld dafür ist wahrscheinlich besser in eine Eisbombe beim Italiener investiert.

Wenn nicht genug Licht da ist, kann natürlich selbst die beste Software nix herzaubern. Auflösung und Optik sind bei Handykameras ebenfalls Schwachpunkte. Bis zu einer Bildgröße von DIN A5 sind die Bildergebnisse jedoch meistens in Ordnung.

→ Die Kamera ist insbesondere für Anfänger weniger wichtig als geglaubt

Nicht die Kamera macht das Bild, sondern der Fotograf.

Kann man sich vorstellen wie ein Hammer. Je nach Nagelgröße eignet sich mal ein größerer oder kleinerer besser. Klar gibt es Fälle, da geht’s nur mit einem Spezialhammer. Im täglichen Leben ist der Hammer deutlich weniger wichtig als das Geschick des Zimmermanns (Nagelnden wollte ich hier nicht schreiben).

2. Ein bisschen Spaß muss sein

Unter Kostengesichtspunkten macht der Kauf einer gebrauchten Kamera durchaus Sinn. Die Frage ist halt auch: Will man das?

Als Anfänger braucht man sicherlich kein Profi-Equipment. Das wäre dann fast schon so etwas wie: Perlen vor die Säue werfen.

Aber… zumindest war es bei mir so, dass ich als Anfänger doch irgendwie etwas Tolles haben wollte. Ja… die meisten technischen Spielereien braucht man nicht. Dennoch fühlt es sich gut an, wenn man sich etwas „geleistet“ hat. Ist ein wenig wie Lampenfieber. Und wenn man dann sein neues „Baby“ endlich in der Hand hat, will man es natürlich gleich auch ausprobieren.

→ Kauf Dir eine Kamera, mit der Du Dich wohlfühlst und die Dir Spaß macht

3. Konzentriere Dich aufs Wesentliche

In der Frage wird explizit nach Ausrüstung gefragt. Als Anfänger weiß man meist noch gar nicht, wo es einen hintreiben wird. Wozu dann also eine umfangreiche Ausrüstung kaufen?

Also… erst einmal Kamera kaufen und dann weiter sehen.

Aber…..

„Wenn ich mir jetzt eine Bridge-Kamera“ kaufe, dann kann ich später die Objektive nicht wechseln.“

Das Modell eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht. Eine Kamera, die alles kann, kann meist nix davon richtig gut. Allerdings gibt es einen „Zaubertrick“. Wenn eine Kamera Deinen Ansprüchen nicht mehr genügt: Verkaufe sie und investiere in eine andere!

Habe ich mehrere Male erfolgreich gemacht. Gibt zwar immer einen gewissen Wertverlust. Wenn einem das Hobby jedoch immer wichtiger wird, findet sich das dafür benötigte Geld schon irgendwie. Oder aber man lernt das zu kaufen, was man wirklich braucht 🙂

4. Das gute alte Fachgeschäft

Wer sich ein Auto kauft, macht i.d.R. vorher eine Probefahrt. Man möchte schließlich wissen, wie das Auto sich anfühlt und ob es den eigenen Erwartungen gerecht wird.

Die besten technischen Daten helfen nix, wenn die Kamera sich sche*ße anfühlt oder man aber mit deren Funktionen nicht zurechtkommt (weil Menüs zu komplex oder Knöppe zu klein).

Der Vorteil an Fachgeschäften ist, dass man dort die Kameras ausprobieren kann. Insbesondere kleine Geschäfte zeichnen sich durch einen extrem guten Beratungsservice aus (anders würden sie wohl auch nicht überleben können).

Ja… vielleicht kommt man nicht ganz an die Internetpreise ran. Allerdings dürfte die Wahrscheinlichkeit hoch sein, dass man durch die Beratung tatsächlich eine Kamera hat, mit der man sich wohlfühlt und die zu einem passt.

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