Welches sind die nützlichsten Gegenstände für eine Reise?

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Für eine Reise nach New York, braucht man wohl nur eine Kreditkarte und zwei große leere Koffer. Unterwäsche für den ersten Tag geht wohl auch noch in Ordnung. Alles andere kauft man sich am besten vor Ort. Denn New York ist ein wahres Einkaufsparadies, dem selbst ich mich als Shopping-Muffel nicht entziehen habe können.

1. Duct Tape: der ewige Freund und Helfer in fast jeder Situation

Auch wenn viele es Duck-Tape nennen, hat dieser Allround-Helfer überhaupt nichts mit Enten zu tun (engl. Duck = Ente). Denn „duct-tape“ steht schlichtweg für „Klebe-Band“. Und genau das kann dieses Band auf fast allen Oberflächen extrem gut:

  • Loch in der Hose… kein Problem… eben mal schnell Duct-Tape drauf.
  • Lüftungsdüse lässt sich nicht verstellen und bläst einem muffig kalte Luft ins Gesicht… kein Problem… Duct-Tape drauf.
  • Schnittwunde verarzten… sauberes Tempo drauf und mit Duct-Tape fixieren. Gebrochenes Bein… geraden Stock suchen und mit Duct-Tape als Schiene fixieren.
  • Flipflop beim Durchqueren eines Flusses verloren… Stück Holz suchen und mit Duct-Tape wie eine Sohle an den Fuß kleben.
  • Sitznachbar schnarcht… auch kein Problem 🙂

Wem die Rolle Duct-Tape zu sperrig ist, für den tut es auch das gute alte Hansaplast-Tape.

2. Toilettenpapier

Eine Rolle Toilettenpapier habe ich beim Reisen immer dabei. Die packe ich meistens in einen Ziploc-Beutel. Damit bleibt sie schön trocken. Mit ein bisschen Geschick kann man sie so zusammendrücken, dass sie praktisch vakuumverpackt ist. Nein… dadurch hält sie nicht länger, ist aber zusammengepresst kompakter.

In exotischen Ländern sind Verdauungsprobleme häufig vorprogrammiert. Hinzu kommt, dass Toilettenpapier dort oftmals nicht zum Standard gehört. Aus eigener Erfahrung kann ich daher nur dringend empfehlen, die Rolle immer am Mann zu haben. Denn im Fall eines Durchfalles ist Tempo ein durchaus entscheidender Faktor. Papiertaschentücher tun es zur Not auch.

Aber selbst in Länder, in denen Toilettenpapier zum Standard gehört, kann ein kleiner eigener Vorrat durchaus sinnvoll sein. Wer sagt denn bspw. dass auf den öffentlichen Toiletten immer welches vorhanden ist…?

Neben dem offensichtlichen Anwendungsfall ist Toilettenpapier für viele andere Dinge nützlich wie bspw.:

  • Brille oder Kameralinse reinigen (klar staubt ein wenig, aber besser als nix)
  • Zusammen mit Duct-Tape als Behelfspflaster nutzbar
  • zum Wegwischen, wenn man mal gekleckert hat
  • als Anzündehilfe fürs Lagerfeuer
  • mit der richtigen Technik auch zum Reinigen der Ohren geeignet

3. Ohropax

Plärrende Kinder im Flugzeug, dünne Wände im Hotel und im Nachbarzimmer ein frisch verliebtes Pärchen oder eines, das sich gerade streiten will… mit Ohropax alles kein Problem.

Mittlerweile gibt es so viel Auswahl, dass für jeden Gehörgang etwas dabei ist. Wer es gerne sanft mag, greift zur Wachs-Baumwolle-Ausführung. Mit sauberen Fingern schön weich kneten und es herrscht wieder Frieden auf der Welt… zumindest in der eigenen.

Nachteil der Wachsausführung ist, dass sie nicht so lange halten bzw. sehr schnell verschmutzen. Schaumstoffausführungen sind diesbezüglich deutlich besser, üben aber mitunter einen gewissen Druck aus. Ausführungen aus Silikon liegen zwischen Schaumstoff und Wachs. Notfalls einfach mal in der Apotheke beraten lassen.

WICHTIG:

Die Gehörstöpsel funktionieren nur dann wirklich gut, wenn man sie richtig einführt. Dazu muss man mit der rechten Hand oben an die linke Ohrmuschel fassen und diese nach hinten ziehen. Damit öffnet man den Gehörgang weiter bzw. zieht ihn gerade. Dadurch bekommt man die Stöpsel tiefer und einfacher in den Gehörgang. Von der Akustik her macht das einen RIESIGEN Unterschied.

4. Taschenmesser (optional)

Früher habe ich immer ein Taschenmesser dabei gehabt. Gern auch eins mit kleiner Schere und Nagelfeile (wenn man sich mal den Nagel einreisst).

Leider verschärfen sich die Sicherheitsbestimmungen weltweit zunehmend. In einigen Ländern muss man selbst fürs Betreten einer U-Bahn-Station durch eine Sicherheitsschleuse. Und schwupps wird einem das Ding abgenommen.

Praktisch ist so ein Messer eigentlich immer. Es muss gar nicht mal eine schweizer Ausführung sein. Allerdings würde ich darauf achten, dass die Klinge arretiert, damit man sich beim Herumwerkeln nicht versehentlich selbst damit schneidet.

P.S. So sieht übrigens ein Duct-Tape Behelfs-Flipflop aus 🙂

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